Madeira ist ca. 30 km mal 50 km groß und der Name bedeutet soviel wie "Holz". Früher war Madeira über und über mit endemischem Lorbeer bewachsen. Es soll 500-jährige Bäume geben, aber der endemische Lorbeer muss schnellwachsenden Konkurrenten, wie dem Eukalyptus und den Akazien weichen. Die verwunschene Schönheit des Laurisilva, des einzigartigen Lorbeerwaldes, vor allem im Nordwesten der Insel konnte sich allerdings erhalten. Die ungleiche Wasserverteilung auf der Insel führte zu der Idee die Insel mit einem einmaligen Netz von Wasserkanälen (Levadas) zu versehen. Über 2000 km (es gibt viele verschiedene Zahlen) Levadas soll es geben. Kleine, große, langweilige, spektakuläre, mit Tunneln, Wasserfällen und Reservoiren. Diese Levadas machen Madeira zu einem Wanderparadies. Die Wasserkanäle laufen durch die einsamsten Täler, aber auch mitten durch die Stadt.Madeira weitverbreitet bekannt als Blumeninsel, will das verstaubte Image als Blumeninsel loswerden. Die portugiesische Insel ist mehr als bunte Blüten und Trachtenmädchen. Eine extreme Inseltopografie eröffnet Aktivurlaubern ein abwechslungs- und höhenmeterreiches Terrain.
Madeira ist ca. 30 km mal 50 km groß und der Name bedeutet soviel wie "Holz". Früher war Madeira über und über mit endemischem Lorbeer bewachsen. Es soll 500-jährige Bäume geben, aber der endemische Lorbeer muss schnellwachsenden Konkurrenten, wie dem Eukalyptus und den Akazien weichen. Die verwunschene Schönheit des Laurisilva, des einzigartigen Lorbeerwaldes, vor allem im Nordwesten der Insel konnte sich allerdings erhalten.
Die ungleiche Wasserverteilung auf der Insel führte zu der Idee die Insel mit einem einmaligen Netz von Wasserkanälen (Levadas) zu versehen. Über 2000 km (es gibt viele verschiedene Zahlen) Levadas soll es geben. Kleine, große, langweilige, spektakuläre, mit Tunneln, Wasserfällen und Reservoiren. Diese Levadas machen Madeira zu einem Wanderparadies. Die Wasserkanäle laufen durch die einsamsten Täler, aber auch mitten durch die Stadt.
Madeira weitverbreitet bekannt als Blumeninsel, will das verstaubte Image als Blumeninsel loswerden. Die portugiesische Insel ist mehr als bunte Blüten und Trachtenmädchen. Eine extreme Inseltopografie eröffnet Aktivurlaubern ein abwechslungs- und höhenmeterreiches Terrain.
Abenteuerpfade und urige Natur machten die Insel für uns besonders interessant. Abenteuerliche Pfade, die durch Berglandschaften führen, und urige Natur mit Wasserfällen, die ungebremst auf eine schmale Küstenstraße platschen, lockten uns auf diese Insel, wo grüne Gipfel in Wolken stecken.
Am nächsten Tag fuhren wir auf das Hochplateau in Richtung Serra de Agua. Die Fahrt mit unserem Inselflitzer, mit gefühlten 40 PS, war schon ein kleines Abenteuer. Im ersten Gang ging es, den Körper automatisch leicht nach vorn gebeugt, straff nach oben. Da es wahrscheinlich auf Madeira üblich ist, dass die Kleinwagen mit wenig PS ausgestattet sind, wurden wir auch für Niemanden zur "Verkehrsbremse".
Geplant war hier eigentlich, dem Powertrail "PT Smile" zu folgen. Nach den ersten vier Funden, brachen wir aber dieses Vorhaben ab. Keine Wege, viel Ginster und Brombeeren. Das war in unserem Urlaub auf dieser wunderschönen Insel nicht unser Ansinnen und so fuhren wir mit unserem Mobil weiter in das Gebiet Fanal Pont im Nordwesten zum "Feenwald" von Madeira. Bei einer kleinen Wanderung boten sich in einem mystischen Grün, eingehüllt in Nebel alte Lorbeerbäume. Diese alten Baumriesen sind mit Flechten behangen und moosbewachsen, was ihnen einen geheimnisvollen Anblick verleiht. Manche Bäume sollen schon 1419 bei der Entdeckung von Madeira hier gestanden haben.
Nächstes Ziel unserer kleinen Inselrundfahrt war Porta Moniz - die kleine Stadt mit den einzigartigen Lavabecken (Naturpools). Bei Flut füllen sich die Becken aus Lavagestein mit warmem Wasser, in denen man sicher vor den starken Strömungen im Meer baden kann.
Für ein kühles Bad zogen wir die etwas weiter im Osten liegenden Meeresbecken vor, welche durch Abtrennungen, Brücken und Treppen zu Schwimmbereichen umfunktioniert wurden. Diese sind viel schöner gelegen und kostenfrei.
São Jorge liegt im Norden der Insel und war Ausgangspunkt unserer geplanten Wanderung zum alten Fischersteg an der Steilküste. Nach vielen Höhenmetern bergab führte uns unser Weg zu den Ruinen von St. Georg, einem sehr ruhig und abgelegener Ort direkt am Atlantik.
Auf einem beeindruckenden Felsenpfad entlang der Steilküste kamen wir zur alten Kaianlage. Hier war die Kraft des Nordens richtig zu spüren. Leider war das letzte Stück vom Weg komplett eingebrochen und wir konnten nur einen Blick aus der Ferne auf den Fischersteg werfen.
Wieder den Ausgangspunkt erreicht, gab es zur Stärkung im Lokal Cabo Aéreo Café den traditionellen Fleischspieß auf Lorbeer. Diese Gastlichkeit können wir nur wärmstens empfehlen. Hier wird noch traditionell auf offenem Feuer gegrillt und es schmeckt sensationell. Das Ganze wird durch eine tolle Aussicht aufs Meer und mit einer sehr freundlichen und zuvorkommenden Bedienung abgerundet.
Die nächste Station unserer Tour war der kleine Ort Santana, wo wir die landestypischen Häuser von Madeira zu sehen bekamen. Das klassische Touristenmotiv für alle Besucher von Santana. Bewohnt werden diese Hütten nicht mehr, dafür sind sie mit Shops ausgestattet. Alles für die Touri’s.
Wieder in Ponta do Sol fuhren wir noch ein kleines Stück der alten Küstenstraße zum Wasserfall Anjos entlang. Dieser fällt direkt auf die Straße und bietet eine perfekte Möglichkeit zur kostenfreien Autowäsche. Die alte Küstenstraße ist zwar gesperrt, aber offensichtlich interessiert das hier niemanden und es gibt auch keine Knöllchen.
Im äußersten Osten von Madeira liegt das Naturschutzgebiet Ponta de São Lourenço. Die Halbinsel besticht mit ihren bizarr geformten Felsen, einer kargen Vegetation und tollen Aussichten auf die Küste. Eine ganz andere Vegetation als die anderen Gebiete von Madeira.
Das Ziel unserer Wanderung war die Doppelspitze des 125 m hohen Ponta do Furado, der "durchlöcherten Spitze", wie die Erhebung aufgrund ihrer vom Meer geformten Felslöcher genannt wird. Von hier aus hat man einen grandiosen Panoramablick auf die vorgelagerten Felsinseln, die Küste und Madeira.
Wieder unseren Flitzer in Bewegung gesetzt, war unser nächster Stopp im beschaulichen Ort Machico, welcher einen goldenen Sandstrand zu bieten hatte. Nach einem kleinen Bummel zum Strand fuhren wir weiter zur Statue Cristo Rei. 220 Stufen ging es von der Statue aus zu einem kleinen Aussichtspunkt. Mit der Seilbahn Garajau ließen wir uns noch weiter hinunter befördern, an einen idyllisch gelegenen Strand.
Etwas Kultur in der Hauptstadt auf jeder Insel ist Pflichtprogramm. So ging es natürlich auch nach Funchal. Die von Hügeln umgebene Stadt ist für ihren Hafen, ihre Gärten und ihre Madeirawein-Kellereien bekannt.
Dank Google Maps gestaltete sich die Parkplatzsuche nicht allzu schwierig.
An diesem Tag lagen 2 Kreuzfahrtschiffe im Hafen, was sich auch im Treiben der Stadt bemerkbar machte.
Der Promenade entlang schlenderten wir zu der bekannten Mercado dos Lavradores (Markthalle) und weiter durch die Gasse Rua de Santa Maria, ein Open-Air-Kunstmuseum. Die Idee zu diesem Projekt hatte Jose Maria Montero Zyberchema. Vernachlässigte Hauseingänge sollten so wieder mit Leben befüllt werden. Weitere Künstler und Galeristen schlossen sich diesem Projekt an und ließen sich in der Gasse nieder.
Viele kleine Restaurants wurden eröffnet und in einem von diesen probierten wir das traditionelle Gericht, schwarzer Degenfisch (Espada preta), zubereitet mit Mangosoße und Banane. Ein völlig neues Geschmackserlebnis und sehr lecker.
Vier Stunden im Trubel von Funchal reichten uns und es zog uns wieder in die Natur von Madeira zurück. Zum Ausgleich gab es noch eine kleine Wanderung der Levada Faja do Rodrigues entlang, abseits der Touristenmassen. Wir wanderten durch Lorbeerwälder und natürlich, wie überall auf Madeira, durch Tunnel und an Wasserfällen vorbei, verbunden mit tollen Ausblicken.
Im Süden der Insel folgten wir einer wunderschönen Wanderung vom Miradouro dos Prazeres über 500 Höhenmeter hinunter in den kleinen Ort Paul do Mar. Durch die kleinen Gassen schlenderten wir bis an das Ende des Ortes und nahmen einen Pfad hinauf zum Miradouro Vereda dos Zimbreiros. Von hier aus bot sich noch einmal eine tolle Aussicht auf Paul do Mar.
An der Levada Ponta do Pargo entlang wanderten wir wieder bis zum Ausgangspunkt. Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir mit unserem Inselflitzer unser Häuschen und konnten diesen von der tollen Dachterrasse genießen.
Auf Madeira veranstalteten wir nicht nur unser erstes eigenes Event (Geocaching), sondern nahmen auch an unserem ersten Cito Event teil: Wir bereinigten den sehr schön angelegten Picknickplatz, Parque de Merendas dos Remedios, und pflanzten einen Baum. Die Verständigung klappte erstaunlich gut, da auch Geocacher aus Berlin an diesem Event teilnahmen und der englischen Sprache mächtiger waren als wir.
Auf unserem weiteren Weg besuchten wir die Minions, welche in einem Gartencenter ihr Lager aufgeschlagen hatten, und signierten ihr Gästebuch.
Danach machten wir noch einen Abstecher in das Tal São Vicente, einen kleinen Ort an der Nordküste. Dieser ist wegen den hohen Wellen unter den Surfern besonders beliebt. Da Sao Vicente in einem Tal umschlossen von Bergen liegt, dringt hier um diese Jahreszeit wenig Sonne durch. Kein Ort für uns.
Die schönste Wanderung, so sagt man, sei die Königstour, welche vom Pico do Arieiro über den Pico das Torres bis zum Pico Ruivo, den drei höchsten Gipfel der Insel, verläuft.
Nach einem herrlichen Sonnenaufgang auf dem Pico do Arieiro starteten wir diese Wanderung. Es ging wie gewohnt viele Stufen nach oben und auch wieder runter über kleine Gipfel mit tollen Aussichten.
Vor dem zweiten Tunnel verloren wir noch einmal ordentlich an Höhe und entschlossen uns, in Anbetracht unserer müden Knochen und dem Wissen, dass wir alle Höhenmeter, die wir jetzt verloren hatten, auch auf dem gleichen Weg wieder erobern mussten, für eine andere Wanderung zum Pico Ruivo. Also holten wir uns erst einmal die verlorenen Höhenmeter mühevoll und schnaufend über Stufen zurück.
Wieder den Ausgangspunkt erreicht, fuhren wir mit dem Inselflitzer nach Achada do Teixeira. Von hier aus gelangten wir viel entspannter zum Ziel. Auf dieser wunderschönen und weniger anstrengenden Wanderung zum Pico Ruivo boten sich herrliche Panoramaaussichten und belohnten uns für die Mühe.
Unseren letzten Urlaubstag verbrachten wir in der sonnigsten Gegend von Madeira, in Calheta. Ein schöner Strand, zwei Liegen, viel Sonne und das Meer sorgte für einen gelungenen Ausklang.
Karin (Samstag, 28 Januar 2023 08:28)
Hallo einfach toll war in Gedanken und bei den schönen Bildern auch noch einmal dort!!!! Danke weiter so!!!
Heike (Freitag, 27 Januar 2023 20:32)
Toll gemacht ihr beiden oder du eine ;-). Hab gleich alles gelesen und mich an 2019 erinnert.
LG aus Krostitz Steffen und Heike
NieKohle (Mittwoch, 02 November 2022 22:05)
Na dann viel Spaß bei eurem Abenteuer! Ich werde gern „virtuell“ mitreisen!
LG NieKohle